Hast du noch Fragen?
Wir beraten dich gerne kostenlos!
Mit der Straßenbahn Richtung Günterstal entfliehst du dem Stadttrubel und tauchst in eine grüne Oase voller Gärten, duftender Pflanzen und leiser Naturgeräusche ein. Entlang von Blumen, Bäumen und einem plätschernden Bach lädt dich dieser Weg dazu ein, mit allen Sinnen zu entdecken, innezuhalten und tiefe Ruhe zu finden.
Bei diesem Spaziergang geht es darum, verschiedene Pflanzenarten mit allen Sinnen wahrzunehmen. Gerade beim Riechen und Fühlen entspannen sich Körper und Geist.
Steige am Bertoldsbrunnen in die Straßenbahn Linie 2 Richtung Günterstal bis zur Haltestelle Holbeinstraße (Fahrzeit: ca. 10 Minuten).Lehne dich während der Fahrt entspannt in den Sitz und lasse
die Stadt und die Hektik hinter dir. Schon nach wenigen Minutenin der Straßenbahn näherst du dich der Natur – konzentriere dich immer mehr auf die Bäume und die zunehmende Ruhe.
Bei der Haltestelle Holbeinstraße geht’s über den Zebrastreifen und auf dem Bürgersteig ca. 30 Meter parallel zur Straßenbahnlinie weiter. Biege nach ca. 30 Metern in den kleinen Fußweg ein, der nach
rechts in die Gärten führt.
Lauf möglichst langsam – schau dir alles ganz genau an: die Blumen in den Gärten, die Pflanzen und Bäume um dich herum.
Rieche an den Pflanzen, fasse sie vorsichtig an und beobachte die verschiedenen Strukturen und Formen der Blätter.
Die nächste Abzweigung ist ein guter Moment, um innezuhalten:
Schau dich um und lass Körper und Geist zur Ruhe kommen, nimm alles bewusst wahr. Was fühlst du? Was denkst du?
Biege jetzt rechts ab und laufe bis zum Ende geradeaus. Lass dir Zeit, atme tief ein und aus und lausche dem Plätschern des kleinen Baches rechts neben dir. Hörst du die Vögel singen?
Entdeckst du vielleicht auch Gemüse? Bemerkst du die vielen Farben der Pflanzen? Vielleicht tragen die Bäume auch Früchte? Bleibe überall stehen, wo es dir gefällt, und rieche an den Blumen und Sträuchern, schließ die Augen oder strecke dich so wie es dir guttut. Achte auf das Knirschen des Kiesweges unter deinen Füßen. Ist es angenehm und beruhigend?
Am Ende wird der Weg schmaler und mündet in einer Linkskurve, danach geht’s geradeaus weiter bis zur nächsten Kreuzung. Lass alles auf dich wirken und atme tief ein und aus. Ist es nicht schön, in diese friedliche Umgebung einzutauchen?
Bei der Kreuzung biegst du rechts ab, am Ende des Weges, vor einem Bach, geht’s links weiter und bis zu einer kleinen geteerten Straße. Wenn du magst, kannst du Körper und Gesicht im Bach erfrischen!
Lass dir Zeit und entspanne dich, nimm alles ganz genau wahr. Ist in dir schon eine angenehme Ruhe eingekehrt?
Überquere nun die Straße und nehme den Weg zum Damm hinauf. Such dir hier eine freie Bank und lass deinen Blick über die Wiesen schweifen.
Konzentriere dich noch einmal intensiv auf deine Sinne. Was siehst du? Was hörst du? Was fühlst du?
Zurück in die Stadt gelangst du wieder mit der Straßenbahn: Einfach links zur Haltestelle Wonnhalde laufen.
Oder:
Du kannst auch gleich mit dem nächsten Achtsamkeitsspaziergang weitermachen: Die Route „Zum Kloster St. Lioba“ startet genau hier, auf dem Damm!
Welche Gedanken oder Gefühle haben sich bei diesem Achtsamkeitsspaziergang in dir gezeigt?
Bertoldsbrunnen Freiburg
Bertoldsbrunnen Freiburg
Linien: 1 (Richtung Littenweiler), 3 (Richtung Vauban) oder 5 (Richtung Europaplatz) bis Bertoldsbrunnen.
Ab Bertoldsbrunnen Straßenbahnlinie 2 Richtung Günterstal bis zur Haltestelle Holbeinstraße.
- Tiefgarage Universität Kollegiengebäude
- Parkhaus Universität
- Rotteckgarage
Reihenfolge: Welchen der Achtsamkeitsspaziergänge du zuerst machst, ist egal. Einzige Ausnahme: Wer sich für die Spaziergänge 3 und 4 entscheidet, sollte bei Nummer 3 anfangen.
Ruhe: Empfehlenswert ist es, den Spaziergang allein zu machen. Verzichte dabei wenn möglich aufs Handy und auf alles andere, was dich ablenken könnte.
Route: Lies am besten jeden Abschnitt immer direkt bis zum Ende. So kannst du den Wegverlauf klar erkennen und dich beim Laufen ganz auf deine Sinneseindrücke konzentrieren.
Erinnerungen: Vielleicht möchtest du einen Kraftgegenstand der Natur (Stein, Tannenzapfen, Ast etc.) sammeln und mit nach Hause nehmen? Und am Ende jedes Spaziergangs kannst du notieren, wie du dich unterwegs in der Natur gefühlt hast.
Ziel: Bei den Achtsamkeitsspaziergängen solltest du dich vollkommen auf den Moment konzentrieren – und dadurch neue Energie tanken.
Wichtig: Du kannst nichts falsch machen. Sollten dir die Übungen nicht immer gelingen, ist das kein Problem. Alles geschieht in deinem Tempo und nach deinen Bedürfnissen.