Vom Schwabentor geht es linker Hand über die markante Holzbrücke an den Fuß des Schlossbergs. Von hier zieht sich der Weg in weiten Schwüngen mit einigen spürbaren Anstiegen hinauf bis zum Kastaniengarten. Die nächste Etage ist am Spielplatz erreicht, noch einmal tief Luft holen – dann geht es auf die Zielhöhe hinauf, wo sich nach wenigen Schritten bereits der Kanonenplatz zeigt. Ab jetzt heißt es: einen Gang runter schalten, die frische Luft und die herrliche Aussicht über Oberau, Wiehre und Altstadt genießen. Entlang des Waldsaums geht es auf dem Burghaldering immer geradeaus, einmal um den Schlossberg herum. Links und rechts des Weges gibt einiges anderes zu entdecken, aber auf ebener Strecke geht es im Wesentlichen um die Bewegung und die Begegnung mit der Natur. Sieben Linden, St. Ottilien, Krottenweiher - auf etwa halber Strecke demonstriert ein Wegweiser, dass die Pfade hier an viele verheißungsvolle Ziele führen. Anschauen und vielleicht im Hinterkopf behalten, aber für den Moment nicht ablenken lassen. Auf dem Burghaldering bleiben. Dieser erschließt, nach einer ausgedehnten Linkskrümmung, die Sicht auf den Nordosten der Stadt. Auf dem nächsten Streckenabschnitt erläutern Informationstafeln ein Beweidungsprojekt der Caritas, das auf Biodiversität und Artenschutz ausgerichtet ist. Ziel ist der Erhalt des historischen Landschaftsbildes sowie des Lebensraums hier beheimateter Tier- und Pflanzenarten. Weiter des Weges bietet ein Brunnen spontane Abkühlung sowie eine Pause im Schatten der Bäume. Auf die stille Idylle folgt die Rückkehr in eine belebtere Zone. Linker Hand beeindruckt die Aussichtsterrasse des Schlossbergrestaurant Dattler und hier befindet sich auch die Bergstation der Schlossbergbahn. Weiter geht geradewegs zurück in Richtung Kanonenplatz und Greiffenegg Schlössle, mit einer traumhaften Perspektive auf das Münster, dessen Turm sich aus der Höhe besonders prachtvoll zeigt.