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Joseph Schlippe hat das Freiburger Stadtbild im 20. Jahrhundert geprägt wie kein anderer. 25 Jahre war er für das Bauwesen der Stadt verantwortlich: ab 1925 als Leiter des städtischen Hochbauamts, dann als städtischer Oberbaudirektor, der bereitwillig die städtebaulichen Vorstellungen des NS-Regimes umsetzte. Während des Zweiten Weltkriegs oblag ihm darüber hinaus die Zuständigkeit für die Denkmäler und Kunst im Elsass. Als Leiter des Freiburger Wiederaufbaubüros setzte er seine Karriere nach dem Krieg im Auftrag der französischen Besatzungsmacht unmittelbar fort. Schlippes Konzept war von der sogenannten Heimatschutzarchitektur geprägt. Historismus und Jugendstil lehnte er ebenso entschieden ab wie Neue Sachlichkeit und die Architektur des Bauhauses.
Mit Dr. Ralf Müller, Dr. Wulf Rüskamp, Prof. Dr. Jörg Stadelbauer u. a.
Die beiden Referenten, der Historiker Ralf Müller und der ehemalige Redakteur der Badischen Zeitung, Wulf Rüskamp, sind zwei ausgewiesene Kenner der Materie, die in den vergangenen Jahren unter unterschiedlichen Gesichtspunkten über Joseph Schlippe geforscht und publiziert haben. In einen breiteren Zusammenhang werden ihre Beiträge durch einen Vortrag des Geographen Jörg Stadelbauer gestellt, der über die Entwicklung des Freiburger Stadtbilds im 19. und 20. Jahrhundert sprechen wird.
Eine Veranstaltung des Alemannischen Instituts e. V., des Breisgau-Geschichtsvereins Schau-ins-Land, des Landesvereins Badische Heimat e. V. und des Stadtarchivs Freiburg.
Teilnahmebeitrag: 10,- Euro.
Um Anmeldung wird gebeten bis zum 8. Juli 2026.