Vortrag, Lesung & Gespräch
Vortrag & Gespräch: Johannes Ehrmann - Amerika ‘33
Johannes Ehrmann erzählt das Schicksalsjahr der westlichen Welt zum ersten Mal aus transatlantischer Perspektive – ein packend geschildertes Panorama über Freiheit, Angst und Verantwortung.
Moderation: René Freudenthal, Carl-Schurz-Haus
Das deutsch-amerikanische Panorama des großen Schicksalsjahrs 1933 – erstmals aus transatlantischer Perspektive.
März 1933: Die freie Welt steht am Abgrund. Während die Nazis ihre Gegner brutal verfolgen, steckt Amerika tief in der Krise. Jeder Vierte ist arbeitslos, und Franklin D. Roosevelt regiert so autoritär wie kein Präsident zuvor. Und doch sind die USA Zufluchtsort – für Albert Einstein, den die Nazis mit einem Kopfgeld jagen; für George Grosz, der von Amerika aus um seine Söhne in Berlin bangt. Marlene Dietrich wird in Hollywood von Goebbels umworben. Max Schmeling lässt sich vor seinem Kampf gegen den Juden Max Baer für Hitlers Zwecke einspannen. Eleanor Roosevelt liebt derweil eine Frau – und versucht verzweifelt, mehr jüdische Flüchtlinge ins Land zu holen. Doch Antisemitismus und Angst vor Migration bestimmen die Debatte.
Ein Buch über Freiheit, Angst und Verantwortung, erzählt wie ein packender Roman – erschreckend aktuell.
Johannes Ehrmann ist „ZEIT“-Redakteur und Autor mehrerer Sachbücher. Er studierte Amerikanistik und Geschichte in Berlin und Philadelphia und machte seinen Master-Abschluss an der University of Pennsylvania. Für seine journalistischen Texte wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Grimme Online Award und Theodor-Wolff-Preis. Johannes Ehrmann lebt in Berlin.
In Kooperation: Carl-Schurz-Haus Freiburg
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