Vortrag, Lesung & Gespräch
Vortrag & Gespräch: Alexander Smoltczyk - Lissabon 1941
Lissabon, 1941: Ein Warteraum zwischen Hölle und Himmel für Exilanten und Spione. Smoltczyks packendes Buch folgt u.a. den Schicksalen von Josephine Baker, Heinrich Mann, Hannah Arendt u. v. m.
Moderation: René Freudenthal, Carl-Schurz-Haus
Lissabon: Mixed Zone im Schatten des Krieges, Tummelplatz der Exilanten und Agenten
Im Frühsommer 1940 trieb die Wehrmacht Flüchtlinge durch Westeuropa. Wer es nicht per Schiff nach England schaffte, suchte Zuflucht in Lissabon: Tausende warteten im neutralen Portugal auf ein Schiff. Britische Spione und deutsche Agenten belauerten sich, Rohstoffeinkäufer suchten große Mengen an Sardinen für Hitlers Heer zu kaufen und wichtiger noch: das seltene und nicht zu ersetzende Wolfram für Granaten.
Alexander Smoltczyks packendes Buch folgt den Schicksalen von Josephine Baker, Otto von Habsburg, Salvador Dali, Heinrich Mann, Hannah Arendt, Marc Chagall, Peggy Guggenheim, Lion Feuchtwanger, Alfred Döblin, Ian Fleming, Antoine de Saint-Exupéry, Jean Renoir, Arthur Koestler, Man Ray und vielen anderen.
Alexander Smoltczyk studierte in Berlin und Montpellier Volkswirtschaft, Politologie und Agrarökonomie. Als profilierter Journalist hat er unter anderem für die „taz“, die „Wochenpost“, „GEO“ und den „SPIEGEL“ gearbeitet und lebte als Korrespondent in Paris, Rom, Abu Dhabi und Lissabon. Smoltczyk wurde mehrfach mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnet, ferner mit dem Egon Erwin Kisch-Preis, dem Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus und dem Robert Geisendörfer Preis. Er lebt heute als freier Autor in Berlin.
In Kooperation mit: Carl-Schurz-Haus Freiburg
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