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Das Goethe-Institut Freiburg freut sich an diesem besonderen Abend das Juval Quartett mit Unterstützung durch den Bariton Uli Bützer begrüßen zu dürfen.
Der Übergang zwischen Leben und Sterben wurde in der Romantik auf vielfältige Weise ausgelotet: In ausgewählten Liedern von Schubert, Schumann, Hensel und Dvorak kommen Dimensionen des Loslassens, der Einsamkeit und des Schmerzes sowie des unfreiwilligen Entbehrens zum Tragen. Diese Facetten eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf das Verhältnis von Leben und Tod im Rahmen romantischer Kammermusik.
An diesem Abend kommen auch zeitgenössische Stimmen zu Wort: Thema ist die Isolation in einer von glatter Perfektion geprägten Gegenwart, in der das Individuum nicht mehr berührt wird – und so gleichsam mitten im Leben stirbt. Musik und Sprache bilden den Rahmen der Auseinandersetzung. Neben den Quartetten geben arrangierte Lieder für Quartett und Gesang dem Konzert sprachliche Kontur. Kurze literarische Texte ergänzen das Programm.
Das Juval Quartett gründete sich im Jahr 2018 aus Studierenden der Musikhochschule Freiburg. Seitdem widmet sich das Quartett intensiv der Auseinandersetzung mit kammermusikalischen Werken von der Klassik und Romantik, bis hin zur Moderne. Spielfreude und die Beschäftigung mit Entstehungskontexten sind wichtige Aspekte für die Zusammenarbeit des Ensembles.
Der Bariton Uli Bützer ist als freischaffender Sänger gleichermaßen in Oper, Konzert und Liederabenden zu erleben. Er fällt dabei nicht nur mit seinem Engagement für das auf Kinder ausgerichtete Projekt „Opernretter“ auf, sondern wurde bereits mit dem Opus Klassik für seine Produktion „Hell ist die Nacht“ beim Mozartfest Würzburg ausgezeichnet.
Freuen Sie sich auf einen anregenden Abend und genießen Sie im Anschluss bei einem Glas Wein die Gelegenheit, mit den Künstler*innen ins Gespräch zu kommen.