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Verse über Verbrechen, Schuld und Furcht - Mörderballaden gibt es, seitdem der Mensch Geschichten erzählt. Juliane Liebert eignet sich das von Bertold Brecht bis Nick Cave bisher männlich dominierte Genre an und holt es in ihren Liedern und Gedichten (Suhrkamp, 2025) in die Gegenwart. Wir lesen von einer Bankräuberin in Männerkleidern, die in einem Stand-off mit der Polizei erschossen wird, von einem dilettantischen Henker, der nicht mehr zur Tat schreiten will, von Völlerei und Überdruss.
Mit trockenem Sprachwitz und entwaffnender Originalität webt Liebert groteske Szenen in schauerliche Zeilen. Dabei kleidet sie das Düstere in hellen Humor und lacht dem Wahnsinn der Welt unerschrocken entgegen. Über ihre »mörderballaden« kommt die Autorin und Journalistin mit Inak Jürgens vom Verein Vers & Vielfalt ins Gespräch.
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Foto: © Tatiana Kranz/ Suhrkamp Verlag
Mitveranstalter: Vers & Vielfalt e.V.
Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 - Eine Veranstaltungsreihe der Baden-Württemberg Stiftung, www.literatursommer.de
Datum: 20.05.2026, 19:30 Uhr
Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
Eintritt: 11/ 7 Euro
Lesung und Gespräch
Literaturhaus