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Am 22. Oktober 1940, dem letzten Tag des jüdischen Laubhüttenfestes, wurden in einer konzertierten Aktion über 6500 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus Baden, der Pfalz und dem Saarland in das Lager Gurs in Südfrankreich deportiert, darunter mindestens 379 Freiburger*innen.
Viele der in Gurs Internierten starben aufgrund völlig unzureichender Nahrung, katastrophaler hygienischer Zustände und fehlender medizinischer Versorgung an Entkräftung, Hunger und Krankheit. Ab August 1942 wurden die noch Lebenden über das Sammellager Drancy bei Paris in die Vernichtungslager im Osten, vor allem nach Auschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet.
Zum Jahrestag der Deportation der Freiburger Jüdinnen und Juden nach Gurs lädt die Stadt Freiburg zusammen mit den Mitveranstaltern zu einer Gedenkfeierein.