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1. Tag

Herzlich willkommen in Freiburg. Wir freuen uns, Sie an Ihrem ersten Tag in der Tourist Information im Alten Rathaus begrüßen zu dürfen.

           
Die Geschichte dieses historischen Baus begann bereits im 15. Jahrhundert, als König Maximilian I. den Reichstag einberief. Er beklagte sich über die beengten Verhältnisse in der Gerichtslaube. Zu klein und zu „ungeschickt“ seien diese Räumlichkeiten für die geplanten Versammlungen. So wurde das Alte Rathaus 1559 fertiggestellt und der Großteil der Freiburger Verwaltung zog ein.

        
Die geschichtsträchtige Eingangshalle des sandsteinroten Gebäudes führt Sie direkt zu uns in die Tourist Information. Gerne statten wir Sie mit einem Stadtplan oder Broschüren zu Freiburgs Sehenswürdigkeiten und möglichen Aktivitäten aus. Sie möchten ein Konzert besuchen oder eine geführte Tour buchen? Auch dafür stehen wir Ihnen täglich zur Verfügung. Unsere Öffnungszeiten finden Sie hier.

                  
Wussten Sie, dass Freiburg nicht nur ein, sondern gleich mehrere Rathäuser besitzt? Direkt neben dem Alten Rathaus befindet sich das Neue Rathaus, das kurioserweise 20 Jahre älter ist als das Alte Rathaus. Es erhielt seinen Namen, weil es bis 1891 zur Freiburger Universität gehörte und daher erst viel später als Verwaltungsgebäude genutzt wurde.

                      
Gegenüber der beiden Rathäuser befindet sich das ehemalige Franziskanerkloster, in dem der Ordensbruder Berthold Schwarz durch einen Zufall das Schießpulver erfunden haben soll. Lesen Sie hier mehr zu dieser Geschichte, wenn Sie vor seinem Denkmal stehen und wagen Sie einen Blick in die heutige Martinskirche.

Von hier aus gelangen Sie über die Franziskanerstraße zu einem der wohl schönsten deutschen Sparkassengebäude, dem Haus zum Walfisch. Prächtige Stilelemente der Spätgotik zieren das hübsche Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Dessen wohl bekanntester Bewohner war der Gelehrte Erasmus von Rotterdam, der hier 1529 einzog. Der Theologe und Kirchenkritiker war anscheinend kein einfacher Mensch. Das badische Essen schmeckte ihm nicht, durch seine Mitbewohner fühlte er sich gestört und die Miete erschien von Rotterdam viel zu hoch. So kündigte man ihm nach etlichen Querelen bereits zwei Jahre später das Mietverhältnis.

            
Passieren Sie nun die Kaiser-Joseph-Straße. Die Haupteinkaufsmeile, auch KaJo genannt, führt Sie über die Münsterstraße oder die Marktgasse direkt zu Freiburgs Wahrzeichen, dem Münster.

                  
Auf dem Münsterplatz, rund um das Gotteshaus, findet täglich (außer an Sonn- und Feiertagen) zwischen 07.30 und 13.30 Uhr der bunte Münstermarkt statt. Überall duftet es nach Obst, Kräutern und natürlich nach der Langen Roten, einer deftigen Grillwurst, die Sie unbedingt einmal probieren sollten. Sind Sie am Vormittag auf dem Markt, empfehlen wir Ihnen sich ein frisches Brot und etwas Käse zu kaufen und dies als einfaches Picknick zu genießen.

                    
Während Ihres gemütlichen Rundgangs über den Münstermarkt gibt es einige architektonische Vermächtnisse vergangener Epochen zu bestaunen, z.B. den im 15. Jahrhundert errichtete Profanbau des Basler Hofs oder die spätbarocken Räume des Wentzinger Hauses. In den prachtvollen Atelier- und Wohnräume des Breisgauer Künstlers Johann Christian Wentzinger befindet sich das Museum für Stadtgeschichte. Neben diversen Kunstwerken des Malers und einem beeindruckenden Wandgemälde Wentzingers werden zahlreiche Exponate und Modelle präsentiert, die durch 900 Jahre Stadtgeschichte führen. Das Museum ist täglich (außer montags) von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

                   
Auf der Ostseite des Münsterplatzes sehen Sie ein gelbes Haus: die Alte Wache aus dem Jahr 1733. In dem denkmalgeschützten Gebäude, in dem einst die Österreichische Wachorganisation stationiert war, genießen Sie heute badische Weine. Legen Sie also eine kleine Pause ein und stärken Sie sich für den Nachmittag! Vor historischer Kulisse mit Blick auf das Münster genießen Sie prämierte Weine aus dem Breisgau. Wie wäre es mit einem leichten Grauburgunder aus Freiburg oder einem prickelnden Pinot Rosé Brut aus dem Elztal?

                             
Anschließend haben Sie die Möglichkeit, das Münster von innen zu bestaunen. Für Besucher ist es unter der Woche von 10.00 – 11.30 Uhr und von 12.30 – 16.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 13.00 –17.00 Uhr zugänglich. Oder nehmen Sie an einer geführten Tour teil, die Sie in der Tourist Information buchen können. Die Mühen wert ist auch ein Aufstieg auf den Münsterturm (ab März 2018 täglich bis 17.00 Uhr). Von hier aus können Sie Freiburg aus der Vogelperspektive und die Münsterverzierungen aus nächster Nähe sehen.

Eine Ecke weiter, in der Herrenstraße, befindet sich die Alte Münsterbauhütte. Der Begriff “Bauhütte” bezeichnete im Mittelalter die Organisation aller an der Errichtung des Münsters beteiligten Bauleute. Steinmetze, Steintechniker und Bildhauer waren angesehene Persönlichkeiten, die in Zeiten strenger Zunftvorschriften, nahezu völlige Narrenfreiheit besaßen. Die wichtigsten Voraussetzungen für die Arbeit an Freiburgs Wahrzeichen sind heute wie damals Präzision und Detailverliebtheit. Seit über 800 Jahren wird das Münster nahezu jeden Tag gepflegt, renoviert und gesäubert. Haben Sie Interesse, den Steinmetzen einmal bei Ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und zu erfahren, welchen Herausforderungen sich die Bauleute im Mittelalter stellen mussten? In der Alten Münsterbauhütte haben Sie die Möglichkeit, Führungen zu buchen. Außerdem finden Sie hier geschmackvolle Freiburg Souvenirs.

                            
Schräg gegenüber der Alten Münsterbauhütte, an der Ecke Herren- und Schoferstraße befindet sich das Erzbischöflichen Ordinariat. Zwar können Sie das prächtige Gebäude von innen nur betrachten, wenn Sie einen Termin beim Erzbischof hätten, doch der freundliche Pförtner lässt Gäste immer einen Blick in den imposanten Eingangsbereich werfen. Mächtige Gewölbe und farbenprächtige Malereien schmücken das Treppenhaus vom Eingang bis in die dritte Etage, aber auch die mit feiner Ornamentik verzierte monumentale Fassade ist beeindruckend.

               
Die Herrenstraße führt Sie rechter Hand zur Münzgasse und diese zur Konviktstraße. Dieses pittoreske Gässle zählt zu den ältesten Straßen Freiburgs und führt im Winter unter einer bezauberten Beleuchtung und im Sommer unter Blumenranken hindurch, bis zum barocken Marienbrunnen vor dem Schwabentor. Das 60 Meter hohe Stadttor aus dem Mittelalter wurde zum Schutz der Bürger innerhalb der Wehranlage errichtet. Die einzige Möglichkeit, das Schwabentor einmal von innen zu sehen, ist ein Besuch der Zinnfigurenklause und der lohnt sich nicht nur deshalb: Über 10.000 Miniatur-Zinnfiguren, die in liebevoller Kleinstarbeit gefertigt wurden, stellen hier in Schaukästen Geschichten aus unterschiedlichen Epochen dar, die sich in Baden und Umgebung abspielten. Die Zinnfigurenklause ist von Mai bis Oktober täglich (außer montags) geöffnet.

                  
Vom Schwabentor aus schlendern Sie entlang der Salzstraße. Nostalgische Laternen und historische Fassaden mit Blumen geschmückten Fenstern zieren eine der ältesten Handelsstraßen Freiburgs. Auf Ihrem Weg zum Bertoldsbrunnen, wo Ihre Tour für heute endet, liegt linker Hand das Gasthaus "Zum Roten Bären", das als ältestes Gasthaus Deutschlands gilt. Hier können Sie auch heute noch einkehren und in der Stube den Charme alter Zeiten auf sich wirken lassen.